Dipl.-Ing.

Patrick Willenshofer

Schwerpunkte

• Werkstofftechnik von Aluminium
• Untersuchung der Strahlungsbeständigkeit von Al-Legierungen
• Prozessentwicklung: konventionelle Herstellung und nanokristalline Legierungen
• Entwicklung einer besseren Kombination aus Festigkeit und Leitfähigkeit von Al-Legierungen in der Freileitungstechnik

Kontakt

Ausbildung / Beruflicher Werdegang

2007–2012HTL Kapfenberg / Ausbildungsschwerpunkt Elektrotechnik
2013–2019Bachelorstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben und Graduierung zum BSc (Bachelor of Science)
2019–2020Masterstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben mit den Schwerpunkten Nichteisenmetallurgie und Metallkunde
2020Graduierung zum Diplomingenieur
Thema: Optimierung der Kombination von Festigkeit und Leitfähigkeit von Al-Legierungen in der Freileitungstechnik
seit 2020Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie

Dissertation

Titel: Strahlungsbeständige Al-Legierungen für Anwendungen im Weltraum

Zur Reduktion von CO2-Emissionen tritt Aluminium und seine Legierungen immer stärker in den Fokus des Automobil-Leichtbaus. Um die Recyclingfähigkeit von Aluminium zu verbessern, wurden sogenannte „Crossover-Legierungen“ entwickelt. Durch Mischen von AlMg- (5xxx) mit AlZnMg (7xxx) Legierungsklassen werden die neuartigen Legierungen durch die T-Phase (Mg32(Al,Zn)49) aushärtbar und die vorteilhaften Eigenschaften beider Klassen wird kombiniert. Aus neuesten Forschungsergebnissen geht hervor, dass diese T-Phase beständig gegenüber Strahlung ist.

Diese Forschungsarbeit untersucht einerseits den Zusammenhang zwischen Mikrostruktur und mechanischer Eigenschaften durch unterschiedliche Wärmebehandlungs-Strategien und andererseits die Ausscheidungssequenz der T-Phase mithilfe von dynamischer Differenzkalorimetrie. Darüber hinaus erfolgt die Untersuchung zweier unterschiedlicher Ansätze zur Herstellung: konventionelle Produktion der Legierung mittels Warm- und Kaltwalzens und starke plastische Verformung zur Erzeugung eines nanokristallinen Gefüges mittels Hochdruckverformung und Torsion (engl.: HPT).