Dipl.-Ing.

Sebastian Samberger

Schwerpunkte

• Optimierung von neuen Aluminium-Crossover-Legierungen
• Recyclingfähigkeit von Aluminium-Crossover-Legierungen

Kontakt

Ausbildung / Beruflicher Werdegang

2008–2013Höhere Technische Lehranstalt Leoben mit dem Schwerpunkt Metallurgie
2014–2019Bachelorstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben und Graduierung zum BSc (Bachelor of Science)
2019–2020Masterstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben mit den Schwerpunkten Nichteisenmetallurgie und Energie
2020Graduierung zum Diplomingenieur
Thema: Prozessentwicklung und Reaktionsmechanismen der Desintegration von Hartmetall mittels Zinkdampf
seit 2020Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurige – CD-Labor Advanced Aluminium Alloys

Dissertation

Titel: Optimierung und industrielle Etablierung von Aluminium-Crossover-Legierungen

Der Einsatz konventioneller Aluminiumknetlegierungen, vor allem in der Automobilindustrie, erfordert immer die Abwägung des Kompromisses zwischen erforderlicher Festigkeit und ausreichender Umformbarkeit. Durch den Einsatz von Aluminium-Crossover-Legierungen ist es möglich diesen Trade-off zu umgehen, da diese sowohl sehr hohe Festigkeiten als auch ein hervorragendes plastisches Verformungsvermögen aufweisen und damit den industriellen Anforderungen zukunftsorientierte Leichtbauanwendungen mehr als gerecht werden können.

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit sind experimentelle Crossover-Legierungen, welche bereits zum aktuellen Entwicklungsstand sowohl höchste Festigkeiten als auch gutes plastisches bzw. superplastisches Verformungsvermögen aufweisen, an die breiten Anforderungen einer industriellen Etablierung anzupassen. Dabei sind besonders die Herausforderungen hinsichtlich einer optimalen Prozessierung also auch jene der Recyclingfähigkeit besonders interessant. Für letzteren Punkt ist insbesondere der Einfluss verschiedenster, durch Recycling eingebrachter Verunreinigungselemente sowie deren Auswirkungen auf das Eigenschaftsprofil von größter Bedeutung und bedarf intensiver Forschung.