Nichteisenmetallurgie, Nichteisen, Nichteisenmetalurgie, Metalurgie, Montan, Montanuni, Montanuniversität, Leoben, Metallurgie, Helmut Antrekowitsch, Stefan Pogatscher, Jürgen Antrekowitsch, Stefan Luidold, Stefan Steinlechner, Recyclingtechnik Leoben
Dipl.-Ing.

Bernhard Trink

Schwerpunkte

• Mikrostrukturanalyse
• Entwicklung hocheisenhaltiger 6xxx-Aluminiumlegierungen

Kontakt

Ausbildung / Beruflicher Werdegang

2002–2010Bundesrealgymnasium Villach Perau
2011–2019Bachelorstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben und Graduierung zum BSc (Bachelor of Science)
2019–2020Masterstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben mit den Schwerpunkten Nichteisenmetallurgie und Metallkunde
2020Graduierung zum Diplomingenieur
Thema: Mikrostrukturelle Charakterisierung einer Mg-Al-Ca-Mn-Legierung bei der Herstellung von Schmiedeteilen
seit 2021Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie – CD-Labor Advanced Aluminium Alloys

Dissertation

Titel: Al-Mg-Si-Legierungen mit hohen Anteil an Fe-haltigen Primärphasen

Eine der größten Herausforderungen beim Recycling von Aluminium liegt in der stark verschiedenen Zusammensetzung von Aluminiumschrotten. Vor allem Eisen stellt ein Problem dar, da sich jenes Element durch die Wiederverwertung von sekundärem Aluminium allmählich anreichert, und auf metallurgischem Weg nur schwer zu entfernen ist. Eisen in Aluminiumlegierungen neigt zur Bildung von groben Primärphasen, welche zumeist negativ bei der Formgebung wirken und insgesamt die Duktilität verringern. Was wäre, wenn diese ansonsten schädlichen eisenhaltigen Phasen durch Legierungsdesign und angepasster Prozessierung nicht nur unschädlich gemacht, sondern dazu genutzt werden könnten, um das Gefüge in Al-Knetlegierungen gezielt positiv zu beeinflussen? Hierfür werden mit hohen Eisen- und Mangangehalten modifizierte Al-Mg-Si-Legierungen erschmolzen und prozessiert. Der Fokus liegt auf einer Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und der Entwicklung der Mikrostruktur.