Dipl.-Ing.

Patrick Krall

Schwerpunkte

• Entwicklung von neuen Aluminiumlegierungen auf Schrottbasis

Kontakt

Ausbildung / Beruflicher Werdegang

2009–2014HTL Leoben / Ausbildungsschwerpunkt Metallurgie
2015–2019Bachelorstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben und Graduierung zum BSc (Bachelor of Science)
2019–2021Masterstudium Metallurgie an der Montanuniversität Leoben mit den Schwerpunkten Nichteisenmetallurgie sowie Eisen- und Stahlmetallurgie
2021Graduierung zum Diplomingenieur
Thema: Nachhaltige recyclingbezogene Aluminium-Legierungen
seit 2021Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie

Dissertation

Titel: Nachhaltige Aluminiumlegierungen aus gemischten Automobilschrotten

Die primäre Herstellung von Aluminiumlegierungen ist sehr energie- und reststoffintensiv. Durch Recycling ist sowohl eine Energieeinsparung als auch eine Vermeidung von Reststoffen möglich. Ein Ungleichgewicht von Schrottverfügbarkeit im Vergleich zur Nachfrage, der unedle Charakter von Aluminium sowie die aufwändige und teilweise nicht wirtschaftliche Trennung der einzelnen Legierungen bei der Schrottaufbereitung sind Probleme, die das Recycling erheblich erschweren. Die hohe Nachfrage der Automobilindustrie für Gusslegierungen im Verbrennungsmotorbereich macht das Downcycling beim Recycling von Mischschrotten zurzeit effektiv.

Da im Zuge der Verkehrswende dieser Marktbereich abnehmen wird, beschäftigt sich diese Dissertation mit der Berechnung von neuen Legierungen, die bei der Vermischung von Schrotten aus dem Automobilbereich entstehen. Diese Legierungen mit teilweise erheblichen Fremdelementgehalten (Si, Fe, Cu, Mg) werden erschmolzen, wärmebehandelt und abschließend mechanischen und mikroskopischen Untersuchungen unterzogen.